Details zur Wasserversorgung für Tesla Gigafactory 4

Eva Fox von Eva Fox Januar 25, 2020

Water supply details for Tesla Gigafactory 4

Mitte Januar gab der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) bekannt, dass die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung für Tesla derzeit nicht garantiert sei. Diese Aussage hat viele Menschen in die Irre geführt. Es stellte sich jedoch heraus, dass alle Probleme im Zusammenhang mit der Wasserversorgung gelöst werden können.

Laut RBB fand eine Diskussion zwischen der WSE, den Berliner Wasserunternehmen, der staatlichen Umweltbehörde und der Agentur für Geschäftsentwicklung über die Tesla-Fabrik statt. Die WSE sprach über technische und administrative Probleme und sogar über eine Bedrohung der öffentlichen Trinkwasserversorgung von Tesla. Experten zufolge ist die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für die Gigafactory in Grünheide technisch machbar.

Als Ergebnis der Verhandlungen wurde laut RBB festgestellt, dass das Grundwasser für die Gigafactory-Phase 1 ausreicht, die voraussichtlich im Juli 2021 abgeschlossen sein wird und die lokale Produktion von Modell-Y-Fahrzeugen in Europa unterstützen wird.

Nach den ersten Daten von Tesla benötigte die Anlage etwa 371 Kubikmeter Wasser pro Stunde, aber nach Verhandlungen Das Unternehmen konnte diese Wassermenge auf 238 Kubikmeter reduzieren. Dies zeigt, dass das Unternehmen offen für einen angemessenen Dialog ist und bereit ist, Kompromisse einzugehen, damit die Anlage unter Berücksichtigung der Interessen aller interessierten Parteien gebaut werden kann.

Elon Musk, CEO von Tesla, gab auf seinem Twitter-Account eine klarstellende Erklärung ab. In der Dokumentation ist die maximale Anzahl angegeben, und eine solche Wassermenge wird möglicherweise nur gelegentlich und nur bei Spitzenlasten benötigt. In der restlichen Zeit wird für den täglichen Bedarf weniger Wasser verbraucht.

Das Grundwasserproblem in der Region entstand aufgrund der Aktivitäten der WSE. Zuvor war genügend Grundwasser verfügbar, aber zwei Wasserwerke, die WSE-Wasserwerke Erkner und Petershafen / Eggersdorf, wurden nicht modernisiert, um die Grundwasserproduktion zu steigern.

Laut einem anderen RBB-Bericht erklärte Bürgermeister Grünheide Arne Cristiani zuvor, es handele sich um einen „Rückwagen“. In den Jahren 2017 und 2018 musste der Verein Geldstrafen für die Überentnahme von Grundwasser zahlen. Stattdessen war es den Bürgern im Servicebereich im heißen Sommer verboten, den Garten mehrere Monate lang zu gießen.

Bei einem Treffen wurde die Abwasserbeseitigung für die erste Phase von Gigafactory diskutiert und im Gespräch geregelt. Für die erste Ausbaustufe sollte eine 9-Meilen-Linie von der Tesla-Anlage zur Kläranlage Münchehofe gebaut werden. Das von den Berliner Wasserbetrieben betriebene Werk muss erweitert werden.

Anstelle eines privaten Brunnens auf dem Tesla-Gelände kann Wasser auch aus einem unterirdischen Stausee südlich von Frankfurt an der Oder gewonnen werden. Dazu ist es jedoch notwendig, eine Linie mit einer Länge von 37 Meilen zu bauen.

Im Gegenzug kann „in der Nähe der Anlage eine neue Kläranlage gebaut werden“ - eine Investition in Millionenhöhe, die die WSE tätigen sollte, berichtet der RBB. Dieser Bau sollte in naher Zukunft beginnen.

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Ausgewähltes Bild: # Gf4 # Gigafactory4




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