Die Demonstrationen gegen Gigafactory 4 in Grünheide wurden vorübergehend eingestellt

Eva Fox von Eva Fox Januar 25, 2020

Demonstrations against Gigafactory 4 in Grünheide temporarily stopped

Nicht alle in Brandenburg waren erfreut zu hören, dass Tesla seine Fabrik in Grünheide eröffnen will. Einige Leute waren besorgt über Probleme.

Zum ersten Mal ist der Grünheid-Bürgermeister Arne Cristiani (unabhängig) mit Teslas Anhängern anwesend. Bisher hat er Demonstrationen bewusst vermieden. Aber nach einem Freitag Öffentliche Informationsveranstaltung Mit den Bürgern hatte er ein „gutes Gefühl“, sagt er. Er schätzt Teslas Plan, sich in Grünheide niederzulassen, vor allem wegen der Arbeit.

Bei einer Informationsveranstaltung erinnert Bürgermeister Christiani die Menschen daran, dass das Gebiet um Grünheide seit 20 Jahren als Gewerbegebiet ausgewiesen ist, und das weiß auch jeder, der hier lebt. Laut Bürgermeister ist die zukünftige Fabrik "eine Gelegenheit, junge Menschen hier zu retten".

Es sei darauf hingewiesen, dass die Fraktion Alternative für Deutschland (AfD) die Fragen zu der Tesla-Fabrik negativ bewertet hat. Die AfD bestreitet eine vom Menschen verursachte Klimakatastrophe und glaubt auch, dass Elektroautos unnötig sind, erneuerbare Energiequellen Unsinn sind und die Entwicklung und Aktivierung ganzer Landschaften keine Probleme verursacht. In Grünheide hofften sie jedoch, sich mit den Umweltschützern zu treffen. Kurz nachdem bekannt wurde, dass Tesla eine Elektroautofabrik bauen wollte, stellte sich die AfD gegen das Werk in der Oder-Spree.

Hildegard, Mitglied der AfD-Fraktion, Vera Kaethner aus Grünheide, forderte, Tesla sei kein Ort für Investoren. Die Einheimischen waren sehr beunruhigt über diese Aussagen. Sie klangen der staatlichen Wirtschaft der DDR sehr ähnlich und nicht einer freien und demokratischen Gesellschaft, in der freie Unternehmer entscheiden, wo sie ihr Geld investieren wollen.

Angesichts dieser Situation erklärte die Zivilinitiative "Gelb gegen Gigafactory", sie wolle keine Demonstrationen mehr gegen die Pläne des amerikanischen Autoherstellers organisieren. Ein am Sonntag angekündigter Waldspaziergang wurde ebenfalls abgesagt.


Der Vertreter der Initiative der Bürger der Grünheid distanziert sich von der AfD
rbb / Andreas Oppermann

Der Hauptgrund dafür ist die Angst, in der rechten Ecke zu sein. In jüngster Zeit haben Demonstrationen zu einer Zunahme der rechten Tendenzen geführt, sagt Sprecher Steffen Schorcht. AfD ist oft damit verbunden. Tesla-Anhänger begrüßen die Distanzierung. Organisator Martin Hildebrandt freute sich über die Gelegenheit, gemeinsam einen Dialog zu führen.

Inzwischen, Elon Musk, CEO von Tesla, twitterte ein wenig über Gigafactory 4. Es wurde bekannt, dass der Hersteller die angegebene Wassermenge nicht täglich verwenden wird. Diese Wassermenge kann nur selten verwendet werden, nur bei Spitzenlasten.

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Ausgewähltes Bild: rbb / Marie Stumpf




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