Oder-Spree reorganisiert nach Tesla Gigafactory 4 braucht

von Eva Fox Februar 14, 2020

Oder-Spree reorganizes according to Tesla Gigafactory 4 needs

Die künftige Tesla-Fabrik-Giga Berlin, wird Tausende von Arbeitsplätzen schaffen, so will der Rat des Oder-Spree-Bezirks alle Bedingungen schaffen, damit es in ihrer Arbeit keine Schwierigkeiten gibt.

Die Waldlichtung auf dem Tesla-Gelände in Grünheide (Oder-Spree) wird bis Ende Februar dauern. Nach Angaben der Staatskanzlei schneidet eine Baufirma im Auftrag von Tesla derzeit Bäume ab. Das Unternehmen plant, in den nächsten zwei Wochen alle 90 Hektar zu räumen.

Arbeiter in Grünheide begannen am Donnerstagabend mit dem Schneiden von Bäumen. Das Landesumweltbundesamt in Brandenburg hatte sich zuvor darauf verständigt, die Abholzung so bald wie möglich zu starten, obwohl es noch keine Genehmigung für den Bau einer Anlage in Tesla gibt. Nach Angaben des rbb begannen am frühen Abend die Arbeiten, unmittelbar nachdem die Landesbehörde für Umweltschutz grünes Licht für die Reinigung gegeben hatte.

Nach Angaben des Umweltministeriums hat Tesla eine Sondergenehmigung für vorbereitende Aktivitäten. Dazu gehört der Bau von Baustraßen gemäß § 8 des Bundes-Emissionskontrollgesetzes.

Nach Angaben von Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) ist die Bewertung der Immobilie auch noch nicht abgeschlossen-der endgültige Kaufpreis des Grundstücks ist noch nicht ermittelt.

Die künftige Tesla-Fabrik soll in drei Schichten mit bis zu 12.000 Mitarbeitern arbeiten. Die geplante Siedlung Tesla könnte das Problem der mangelnden öffentlichen Verkehrsmittel und Staus verschärfen. Deshalb beschloss der Oder-Spree-Kreistagsrat am Mittwoch in Beskovo, den öffentlichen Nahverkehr im Landkreis radikal zu reformieren. "Wir müssen aufpassen, nicht mit der Zeit aback zu nehmen", sagte Matthias Papendieck.

Die geplante Fabrik sollte eine große Zahl von Arbeitnehmern anziehen, die Wohnungen benötigen werden. Die Frage der Schaffung von Wohnraum für sie vor Ort wird derzeit diskutiert.

Es diskutiert auch die Ausweisung von mehr Gewerbeflächen für die zu erwartende Zulieferindustrie, so Sascha Gehm, stellvertretender Stadtteilverwalter in Oder Spree.

Die Regierung von Oder-Spree will sich im Vorfeld vorbereiten, und so schaffen sie bereits einen Plan, um den Bezirk neu zu organisieren.

Präsenzbild: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/DPA




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