Tesla Giga 4 Berlin 2. Baustufe mit dem ersten Kran vor Ort

von Eva Fox März 05, 2020

Tesla Giga 4 Berlin 2nd Stage Construction With The First Crane At The Site

Die Vorbereitungen für den Bau der Tesla Gigafactory Berlin in Deutschland schreiten zügig voran. Der erste Teil der Reinigung der geplanten Anlage ist fast abgeschlossen. 90 Hektar Industriewald und Baumwurzeln wurden entfernt, und Bagger graben weiterhin Gräben zur Elektrifizierung.

Dank der Bemühungen des Tesla-Enthusiasten-Teams können wir den Fortschritt auf der Baustelle überwachen.

Gestern wurde der erste Kran an den Standort Tesla geliefert. Der Raupenkran HS 8040.1 ist ein Mobilkran. Mit einer maximalen Tragfähigkeit von 40 Tonnen ist es das kompakteste der bewährten HS-Serie. Dies ist sein größter Vorteil, wenn das Gerät häufig zwischen Baustellen bewegt werden muss. Im Moment ist der Kran bereits montiert und betriebsbereit.

Auch auf der Baustelle war heute ein Trommelsieb zu sehen, das Schmutz und Wurzeln verarbeitet. Höchstwahrscheinlich wird es verwendet, um die Erde zu sieben, um Fremdkörper und Wurzeln daraus zu extrahieren. Dieser Müll könnte in Zukunft während der Bauarbeiten stören und / oder sich negativ auf die Auslegung der Anlage auswirken. Tatsache ist, dass auf dem Gebiet der Giga Berlin neben Industrieholz und Wurzeln viel Bauschutt anfällt und es auch Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gab, die bereits im Februar von Sondergruppen neutralisiert wurden.

Die Fortschritte auf der Tesla-Baustelle sind unglaublich schnell. Einer der lokalen Enthusiasten, der junge Emil Senkel, erstellte eine 3D-Karte der zukünftigen Pflanze, damit wir uns alle besser vorstellen können, wie sie aussehen würde. Dies ist eine hervorragende Arbeit, die im Detail zeigt, was nächstes Jahr an dem Ort getan wird, an dem wir jetzt nur noch ein schmutziges Feld sehen.

Die Frist für die Einreichung von Einwänden gegen das Werk des amerikanischen Elektrofahrzeugherstellers Tesla in Grünheide bei Berlin läuft heute um Mitternacht ab. Zuvor konnten Bürger, Umweltverbände oder Bürgerinitiativen Projektdokumente überprüfen und Pläne kritisieren.

Der Umweltverträglichkeitsbericht wird seit Anfang des Jahres öffentlich zugänglich gemacht. Bisher sind rund 145 Einwände zu Themen wie Wasser, Wald, Naturschutz und Verkehr eingegangen. All diese Themen werden am 18. März auf einer Sondersitzung erörtert. Bürger oder Verbände, die sich nach Bedarf registriert haben, können an der Diskussion teilnehmen.

Es ist zu beachten, dass die brandenburgischen Umweltverbände den Bau der Tesla Gigafactory in Brandenburg genehmigen und keine soliden Ansprüche stellen.

Business Insider in Deutschland sagte BUND, NABU, GrüneLiga, NaturFreunde, SDW und VCD: „Nach Angaben der Landesregierung soll das geplante Tesla-Werk wichtige wirtschaftliche Impulse für Brandenburg und Berlin liefern. Solche Bau- und Infrastrukturprojekte werden von Umweltverbänden nicht grundlegend in Frage gestellt. “




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