Tesla wandte deutsche staatliche Beihilfen für die Batterieproduktion und -forschung an

Eva Fox von Eva Fox Januar 27, 2020

Tesla Applied German Government Aid For Battery Production & Research

Laut einem Medienbericht beantragt Tesla die Teilnahme an einem vom Wirtschaftsminister vorgeschlagenen europäischen Projekt und EnergiePeter Altmaier mit dem Arbeitstitel „EuBatIn“ (European Battery Innovation) entwickelt und erforscht Batterien.

Altmaier sagte: "Ich freue mich, dass wir das zweite Batteriezellenprojekt innerhalb kürzester Zeit gestartet haben und es heute der Europäischen Kommission vorstellen können. Dies ist ein großer Erfolg für Deutschland als" Wirtschaftsstandort "und für alle beteiligten europäischen Unternehmen dieser Prozess. Gemeinsam wollen wir Innovationen und Wertschöpfungsnetzwerke aufbauen, um ein funktionierendes Ökosystem für die Batteriezellenproduktion von der Verarbeitung von Rohstoffen über die Herstellung von Batteriezellen bis hin zum Recycling zu schaffen. "

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie arbeitet derzeit mit der deutschen Industrie an zwei Großprojekten zur Entwicklung und Produktion von Batteriezellen. Diese Projekte werden als sogenannte „wichtige Projekte von gemeinsamem europäischem Interesse“ (IPCEI) durchgeführt und umfassen Projekte aus mehreren europäischen Mitgliedstaaten. Diese Projekte werden auch in Deutschland umgesetzt, und auch von Strukturveränderungen betroffene Regionen werden von der Finanzierung profitieren.

„Wir möchten, dass wettbewerbsfähige, innovative und umweltfreundliche wiederaufladbare Batterien in Europa hergestellt werden.“ sagte Altmaier in einem Interview mit dem Handelsblatt. „Dazu kombinieren wir die Innovationsfähigkeit und das Potenzial unserer Unternehmen.“ er sagte.

Für Europa ist die Batterieproduktion eine strategische Voraussetzung für den Übergang zu sauberer Energie und die Wettbewerbsfähigkeit des Automobilsektors. Ziel des Projekts ist es, asiatischen Spitzenleistungen in der Forschung und Produktion von Batteriezellen entgegenzuwirken und europäischen Unternehmen große Unterstützung zu bieten.

Das Wirtschaftsministerium kündigte an, die Batterieforschung im Wert von bis zu einer Milliarde Euro zu unterstützen. Tesla schließt sich der Bewerberliste an. Im Dezember 2019 genehmigte die EU-Kommission ein ähnliches Projekt, an dem Unternehmen wie BASF, BMW und der französische Automobilkonzern PSA teilnahmen.

Tesla Model S Batterie (Tesla)

Weitere Einzelheiten zu Teslas Aussage könnten bereits in den kommenden Tagen klar sein, da das Bundeswirtschaftsministerium das zweite Großprojekt am Montag und Dienstag dieser Woche abschließen will. Zu diesem Zweck lud Altmayer Vertreter von 14 EU-Mitgliedstaaten aus Frankreich, Schweden, Deutschland, Italien und Polen zu einem Seminar nach Berlin ein, um das Projekt voranzutreiben.

Förderprogramme schließen die Teilnahme nichteuropäischer Unternehmen nicht aus."Im Falle einer Teilnahme müssen sich auch nichteuropäische Unternehmen in die IPCEI integrieren und mit anderen Unternehmen und Institutionen zusammenarbeiten." sagt das Bundeswirtschaftsministerium.

Es ist anzumerken, dass Tesla bei der Entwicklung von Batterien allen Autoherstellern lange voraus war. Der amerikanische Autohersteller investiert stark in die Forschung und Entwicklung der wichtigsten Komponente eines Elektroautos, und jedes Auto von Tesla ist ein gutes Beispiel dafür. Bisher war kein Unternehmen in der Lage, eine Batterie zu entwickeln, mit der die Autos die angegebene Anzahl von Kilometern fahren können, außer Tesla.

Deshalb wird die Teilnahme des amerikanischen Autoherstellers an dieser Gewerkschaft für alle Projektteilnehmer von großer Bedeutung sein.

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