Tesla will in Gigafactory 4 weniger Wasser verbrauchen als geplant, sagt BUND [Aktualisiert mit Details von Elon Musk]

von Eva Fox Januar 24, 2020

Tesla wants to use less water at Gigafactory 4 than planned, says BUND [Updated with details from Elon Musk]

BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) arbeitet auf allen Ebenen: In Deutschland gibt es mehr als 2000 freiwillige BUND-Gruppen, die sich mit für ihre Region wichtigen Themen befassen. Die Erhaltung von Naturschutzgebieten, die Mobilisierung gegen die Massentierhaltung oder Aufklärungskampagnen sind nur ein Teil davon.

Zum Beispiel setzt es sich für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung ein, schützt das Klima und erweitert den Einsatz erneuerbarer Energien, schützt gefährdete Arten, Wälder und Wasser. Es ist einer der größten Umweltverbände in Deutschland. BUND ist ein von Politik und Wirtschaft unabhängiger Verein.

BUND traf sich am Donnerstag mit Tesla Abend mit anderen Umweltverbänden, um mögliche Umweltverschmutzungen aus der geplanten Fabrik zu besprechen.

Tesla habe die Dokumente entsprechend überarbeitet, teilte Axel Heinzel-Berndt von BUND am Freitag der deutschen Nachrichtenagentur RBB mit. Es ist offensichtlich, dass der Hersteller von Elektrofahrzeugen nach einem Treffen seiner Vertreter mit Ökologen am Donnerstag nach der besten Lösung sucht. Deshalb will das Unternehmen in seinem zukünftigen Werk in Grünheide weniger Wasser verbrauchen als ursprünglich geplant.

Tesla rechnete zunächst mit einem Wasserverbrauch von 372 Kubikmetern pro Stunde. Heinzel-Berndt will nun den Wasserverbrauch auf 238 Kubikmeter senken, beispielsweise durch Abwasser und andere Kühlsysteme.


Quelle: # Gf4 # Gigafactory4

Elon Musk, CEO von Tesla, erläuterte einige Details, die sich auf die Gigafactory Berlin beziehen. Erstens wird Tesla die angegebene Wassermenge nicht täglich verwenden. In den Dokumenten ist die maximale Wassermenge angegeben, die das Werk möglicherweise verwenden kann. Manchmal ist dies in seltenen Spitzenfällen erforderlich, aber kein alltägliches Ereignis.

In den letzten Tagen wurden Fragen der Wasserversorgung der Anlage erörtert. Das Wasserverband Strausberg Erkner (WSE), das Berliner Wasserversorgungsunternehmen, das Staatliche Umweltamt und das Brandenburgische Wirtschaftsförderungsamt haben sich kürzlich zur Diskussion getroffen. Dementsprechend sollten Wasserversorgung und Abwasserentsorgung technisch machbar sein. Es sind jedoch erhebliche Investitionen erforderlich.

Tatsächlich begrüßt BUND die Eröffnung des Tesla-Werks in Grünheide, „weil Elektroautos definitiv klimasicherer sind als Autos mit Verbrennungsmotor“, sagt Heinzel-Berndt.

In Bezug auf die Entwaldung, die Mitte März vor Beginn der Vegetationsperiode abgeschlossen sein soll, will Tesla die Waldfläche als Ersatz um das Dreifache vergrößern und schlägt dafür auch spezifische Flächen vor, sagt Heinzel-Berndt. Es ist zu beachten, dass in diesem Gebiet Wald von schlechter Qualität wächst.

Herr Musk bestätigte diese Absicht. Als Ersatz für Industriebäume von geringer Qualität wird Tesla dreimal so viel guten Wald pflanzen.

Musk versicherte auch, dass Gigafactory 4 wird unbedingt auf Nachhaltigkeit und Umwelt ausgerichtet sein.

Tesla hat immer versucht, die Umweltsituation auf unserem Planeten zu verbessern, weil Herr Musk die Folgen von Vernachlässigung perfekt versteht. Während andere Autohersteller um ihr Recht kämpfen, weiterhin ICE-Autos herzustellen und zu verkaufen, kämpft Tesla darum, Elektroautos so schnell wie möglich einzuführen. Denn genau dies ist unser erster, aber größter Schritt in Richtung einer sauberen Zukunft.

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Ausgewähltes Bild:# Gf4 # Gigafactory4




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