Mehr Gegenwind für Volkswagen, da die Softwaretechnologie zurückfällt

Eva Fox von Eva Fox Februar 25, 2020

More Headwinds for Volkswagen as Software Technology Falls Behind

VW hat weiterhin ernsthafte Probleme mit der ID.3-Software für Elektrofahrzeuge. Testfahrer melden 300 Fehler pro Tag. Dem Bericht zufolge ist die Markteinführung von Autos in Gefahr.

Medienberichten zufolge hat Volkswagen mit dem ID.3 EV mit schwerwiegenden Softwareproblemen zu kämpfen. Dieses Modell ist das erste Serienauto, das VW ausschließlich als Elektroauto entwickelt hat. Der Autohersteller war jedoch nicht zum ersten Mal mit Problemen bei seiner Herstellung konfrontiert.

Mitte Dezember Tesmanian berichtete Diese ID.3 würde in wenigen Monaten ohne eine vollständige Softwarearchitektur erstellt werden. Laut Unternehmensberichten werden Autos auf speziell gemieteten Parkplätzen geparkt. Und erst im Frühjahr müssen Serviceteams mit mobilen Computerstationen neue Software für die ersten 10.000 ID.3 installieren.

Die zweite Welle der Softwareinstallation ist für Mitte Mai geplant. Insgesamt sollen mehr als 20.000 ID.3 konvertiert werden. Erst danach kann die neueste Software mit Hilfe von Updates „over the air“ in das neue Elektroauto geladen werden, wie es lange Zeit beim Marktführer der US-Automobilindustrie Tesla der Fall war.


Quelle: Tesla_performance_3/ Twitter

Laut einem neuen Bericht sind Softwareprobleme jedoch immer noch nicht gelöst. Aber das ist noch nicht alles: Jeden Tag kommen viele neue Probleme hinzu. VW-Experten sagen, dass die grundlegende Architektur der ID.3-Software „zu voreilig entworfen“ wurde. Viele Teile des Systems verstehen sich nicht, dies führt zu Aussetzern und anderen Schwierigkeiten.

Das Manager Magazin schreibt über „Hunderte von Testfahrern“, die jeden Tag neue Fehler melden - bis zu 300 Fehler pro Tag. Interne negative Szenarien führen dazu, dass sich die Markteinführung von Autos auf unbestimmte Zeit verzögert.

Derzeit arbeiten mehr als 10.000 Techniker und Ingenieure an ID.3, einschließlich externer. Sie haben gerade Hunderte weiterer Experten angezogen, darunter die besten Leute von Audi und Porsche, die montags und freitags an der Produktion teilnehmen.

Aufgrund der verschärften Kontrolle der CO2-Emissionen begann der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns, Herbert Diess, mit der Entwicklung des ersten Elektrofahrzeugs des Unternehmens. Der Autohersteller muss 30 Gramm CO2 pro Auto einsparen, um die EU-Ziele zu erreichen. Wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, führt dies zu Geldstrafen.

Audis e-tron und Porsche Taycan könnten ebenfalls dazu beitragen, das Ziel der Reduzierung der CO2-Emissionen zu erreichen. Audi hat aber auch Probleme und hat seine Prognosen für die Anzahl der zu produzierenden Autos bereits gesenkt. Und aufgrund von Problemen bei der Lieferung von Teilen für Batterien, Das Audi-Werk in Brüssel musste die Produktion vorübergehend einstellen. Und mit Porsche Taikan läuft es nicht so reibungslos, wie sie es gerne hätten. Der Autohersteller verzögert bereits die Auslieferung von Autos.

Tatsächlich sind die Schwierigkeiten, mit denen VW konfrontiert ist, nicht ungewöhnlich. Schließlich besteht ihr Hauptproblem im Moment nicht darin, ein Elektrofahrzeug zu erstellen, sondern ein "intelligentes Elektrofahrzeug".

VW sah sich mit einem Mangel an enormen technischen und finanziellen Ressourcen konfrontiert. Traditionellen Autoherstellern fehlen hochqualifizierte Programmierer. Und es wird für sie sehr schwierig sein, dieses Manko auszugleichen, da sie keine Hauptverbindung haben.

Elon Musk, CEO von Tesla, ist mehr als nur ein Geschäftsführer. Er ist die Person, von der die Grundideen und Visionen stammen, und vor allem versteht er, wie er seine Ziele erreichen wird. Er hat einen außergewöhnlichen Verstand, so dass er alle Feinheiten seines Geschäfts, vom Management bis zu den Produktionsprozessen, einschließlich der Softwareentwicklung, leicht verstehen kann.




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