Kanzlerin Merkel lobt Tesla Giga Berlin Projekt: "Man kann Dinge in unglaublich kurzer Zeit erledigen"

Eva Fox von Eva Fox Oktober 02, 2020

Chancellor Merkel Praises Tesla Giga Berlin Project: ‘You Can Get Things Done In An Incredibly Short Time’

Bild: Gero Breloer/Associated Press

Der Bau der Giga Berlin schreitet zügig voran und das in Deutschland hergestellte Model Y wird bald vom Band rollen. Die Bundeskanzlerin und die Kommunen sind zuversichtlich, dass Tesla die endgültige Baugenehmigung erhält.

Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte die Art und Weise, wie die brandenburgische Landesregierung an der Tesla-Fabrik arbeite, als positives Beispiel. "Ich freue mich, dass Brandenburg mit der Tesla Gigafactory zeigt, dass man auch nach deutschem Recht und mit verfügbaren Fördermöglichkeiten in unglaublich kurzer Zeit etwas erreichen kann", sagte die Kanzlerin in einem Interview mit dem RND.

Bislang liegt die offizielle Umweltzulassung noch nicht vor, so dass Tesla auf der Grundlage vorläufiger Teilgenehmigungen baut. Die brandenburgische Landesregierung unter Ministerpräsident Dietmar Voidke kündigte an, tesla nicht zu einer Sonderbehandlung zu behandeln. Er geht jedoch davon aus, dass sich das Projekt wie geplant entwickeln wird.

"Bis jetzt kenne ich kein Problem, das der Baugenehmigung im Wege stehen würde", sagte Woidke gegenüber Bloomberg News. "Meine Annahme ist, dass hier eine rechtlich einwandfreie Genehmigung möglich ist."

Derzeit laufen Anhörungen, in denen rund 400 Einwendungen gegen den Bau der Giga Berlin diskutiert wurden. Merkel sagte jedoch, genau so sehe Demokratie aus. "Protest und Einwand sind Teil des Wesens der Demokratie", sagte sie.

Merkel hat Verständnis für die Menschen, die in der Nähe des unterbauten Tesla-Werks leben. Sie sagte, es sei an der Zeit, dass die Einheimischen ernsthaft darüber nachdenken, was genau das für sie bedeutet. "Für alle, die dachten, der Berliner Vorort sei ideal zum Leben, weil es nie Industrie geben würde, fragt man sich natürlich, was das für sie bedeutet." Dennoch betonte Merkel: "Das ist Teil der Tatsache, dass es Proteste gibt und Berufungen erwogen werden".

 



Da das, was jetzt geschieht, Teil des normalen demokratischen Prozesses ist, sieht Merkel keine größeren Hindernisse und erwartet von der Zustimmung des Unternehmens: "Insgesamt sehe ich jedoch große Zustimmung."

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