Politische Gespräche rund um die Tesla-Fabrik in Deutschland

von Eva Fox Dezember 04, 2019

Political conversations around the Tesla factory in Germany

Tesla hat angekündigt, seine erste europäische Fabrik für Elektrofahrzeuge und Batterien in Deutschland in der Nähe von Berlin zu bauen. In anderen Regionen der Bundesrepublik, die hofften, dass Tesla sein Werk auf ihrem Territorium bauen würde, waren sie etwas enttäuscht. Dies gilt jedoch eindeutig nicht für den Verkehrsminister Baden-Württemberg.

„Das interessiert uns momentan nicht besonders“, sagte Winfried German „Green“ Ende November im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, Ola Källenius. "Aus wirtschaftlicher Sicht ist dies ziemlich problematisch ... also brauchen wir nicht mehr die Autoindustrie."

Verkehrsminister Winfried Deutsches Foto von Sebastian Berger

Gleichzeitig sagte der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke gegenüber der deutschen Presseagentur: „Das sind gute Nachrichten für unser Land. Wir haben lange Zeit intensive Diskussionen mit guten Argumenten geführt. Ich bin froh, dass Elon Musk sich für den Standort (der Fabrik) in Brandenburg entschieden hat. "Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft in Berlin, twitterte:" Wenn Sie Visionen haben, kommen Sie nach Berlin! Willkommen in der Metropolregion, Tesla! "

Das Staatsministerium reagierte auch auf die Kritik von Winfried Hermann.

Susanne Eisenmann, CDUs Hauptkandidatin für Landtagswahlen im Jahr 2021, kritisierte scharf die Aussagen des Verkehrsministers Winfried German zum Standort des Tesla-Werks in Brandenburg und der Automobilindustrie im Südwesten. „Ich halte die Aussage des Verkehrsministers Herman für arrogant. Dies zeigt, wie antiinnovativ und antiökonomisch sowie wie wenig zukunftsorientiert die Grünen sind “, sagte Eisenmann.


Susanne Eisenmann Foto vom Kulturministerium

Die Haltung Deutschlands war mit den Interessen des Landes unvereinbar. „Wir sollten immer ein Interesse an Unternehmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie haben. Dies ist schließlich unsere Kernbranche “, fährt Eisenmann fort. Sie sagte, sie sei für die Tesla-Fabrik. Vertreter anderer Parteien des Landes kritisierten auch die deutschen Äußerungen zum Verbleib der deutschen Fabrik Tesla.

Laut welt.de sagte ein Regierungssprecher außerdem: „Natürlich möchten wir ein Tesla-Werk in Baden-Württemberg haben.“

Tatsächlich haben das Wirtschaftsministerium und das Staatsministerium Tesla bereits frühzeitig kontaktiert.

Zweifellos kann man in jedem Land der Welt diejenigen treffen, die aus verschiedenen Gründen nicht bereit sind, Innovation und Entwicklung zu akzeptieren. Es bleibt jedoch die Tatsache, dass der Bau der Tesla-Fabrik und ihre weitere Arbeit sicherlich nur einem Land zugute kommen werden.

Ausgewähltes Bild: Susanne Eisenmann Foto vom Kulturministerium




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