Tesla eröffnet Bürgerinformationsbüro in Grünheide

von Eva Fox Januar 15, 2020

Tesla Opens Citizens Information Office in Grünheide

Tesla will seine Informationspolitik vor dem Bau des geplanten Werks in der Nähe von Berlin verbessern, dafür ist das Unternehmen dialogbereit.

An diesem Donnerstag eröffnet das Unternehmen ein Informationsbüro in Grünheide im Oder-Spree-Gebiet, um Fragen von Bürgern zu beantworten. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach bestätigte, dass die Gemeinde entsprechend informiert worden sei. Er erklärte im Wirtschaftsausschuss des Parlaments, dass es eine Gelegenheit zum Dialog gebe.

Am vergangenen Wochenende protestierten mehrere Dutzend Anwohner friedlich gegen die Abholzung des angeblichen Tesla-Werks. "Ich hoffe, dass sich mit diesem Bürgerbüro auch die Situation etwas verbessert", sagte Steinbach. Im Informationsbüro am Marktplatz Grünheide haben Anwohner und interessierte Bürger die Möglichkeit, sich zum geplanten Bauprojekt der Gigafactory Berlin-Brandenburg zu äußern.

Laut Brandenburgs Wirtschaftsminister besteht im Auftrag von Tesla eine "ständige Gesprächsmöglichkeit" mit dem Informationsbüro.

Nach Angaben der Gemeinde Grünheide im Landkreis Oder-Spree öffnet das Bürgerbüro vom 16. Januar bis 4. Februar dienstags und donnerstags dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr.


Quelle:#Gf4 #Gigafactory4/Twitter

Die Gigafactory Berlin wird eine Gesamtfläche von 380.000 Quadratmetern belegen. Die Deutsche Presse-Agentur berichtete vor wenigen Tagen, dass sie etwas weniger als 41 Millionen Euro benötige. Das Hauptproduktionsgebäude wird eine Länge von 744 Metern und eine Breite von 312 Metern haben. Wenn es abgeschlossen ist, bis zu 500.000 Modell 3 und Autos der Model-Y-Serie werden dort jährlich produziert. Dafür werden rund 12.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Gigafactory wird zunächst rund 150.000 Autos pro Jahr produzieren.

Der Tesla-Rat hat noch keinen Kaufvertrag mit dem Land unterzeichnet. Steinbach sagte, Tesla solle dies bis Ende dieser Woche tun. Er geht davon aus, dass das Gelände Nach der Rodung von 90 Hektar minderwertigen Waldes Mitte März baureif sein wird. Ein 300 Hektar großes Gelände sucht derzeit nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Grundstück für die künftige Tesla-Fabrik in der Gemeinde Grünheide ist bereits als Industriegebiet definiert.

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Bild: dpa/Monika Skolimowska




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