Die Arbeitsagentur erwartet bis zu 30.000 Bewerber für Tesla GF4

Eva Fox von Eva Fox Januar 24, 2020

Employment Agency expects up to 30K applicants for Tesla GF4

Tesla braucht Tausende von Arbeitern für sein neues deutsches Werk und ihre Suche hat bereits begonnen. Facharbeiter sind selten, aber die Arbeitsagentur in Frankfurt an der Oder ist optimistisch. Medienberichten zufolge wartet die Arbeitsagentur in Frankfurt an der Oder auf bis zu 30.000 Bewerber für das neue Tesla-Werk in Grünheide in Brandenburg.

Stellenangebote auf der Tesla-Website zeigen, dass gute Englischkenntnisse eine wichtige Eigenschaft sind. Andere Sprachen wie Polnisch sind ebenfalls willkommen, da Polen nur 60 km entfernt ist.

Tesla braucht fast alles: vom Fließbandarbeiter über den Techniker / KFZ-Mechatroniker bis hin zu Designern, IT-Fachleuten sowie Reinigungskräften und Mitarbeitern für ihre eigene Feuerwehr.


Quelle: Tesla-Website

Der Bau der Anlage soll im ersten Halbjahr 2020 beginnen und die Fertigstellung ist für Juli 2021 geplant. Es ist geplant, jährlich 500.000 Elektrofahrzeuge vom Fließband dieser Fabrik zu produzieren. Modell Y und Modell 3 Hier werden produziert, die für Tesla so wichtig sind und mit denen der Elektrofahrzeughersteller in den Massenmarkt einsteigen will. In der Anfangsphase sind 2500 bis 3000 Mitarbeiter geplant. Später kommen bis zu 8.000 Arbeitsplätze hinzu.

"Bei Tesla lösen wir die wichtigsten Probleme der Welt mit talentierten Menschen, die unsere Leidenschaft teilen, die Welt zu verändern. Unsere Kultur ist schnelllebig, energisch und innovativ. Der Hauptsitz befindet sich in der San Francisco Bay Area und verfügt über Niederlassungen auf der ganzen Welt. Wir arbeiten daran, ein integratives Umfeld zu schaffen, in dem jeder, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Religion, Alter oder Herkunft, seine beste Arbeit leisten kann. "

Grünheide liegt im Oder-Spree-Viertel im Berliner Speckgürtel und ist über Autobahn und Bahn mit der Hauptstadt verbunden - etwa 35 km vom Berliner Zentrum entfernt. Experten gehen jedoch davon aus, dass es in Brandenburg und Berlin schwierig sein wird, die erforderliche Anzahl an qualifiziertem Personal zu finden. In dieser Hinsicht wären 30.000 Bewerber ein guter Anfang - wenn sie die Anforderungen von Tesla erfüllen. Experten zufolge nehmen junge Hochschulabsolventen jedoch eher Stellenangebote in Tesla an.


Es wird davon ausgegangen, dass bei der Einstellung von Spezialisten aus anderen Bundesländern wie Baden-Württemberg oder Bayern, den deutschen Automobil-Stärken, an denen derzeit Entlassungen stattfinden, auch Probleme auftreten können. Der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach schlägt daher vor, dass Tesla in Grünheide eine internationale Belegschaft haben wird.

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Ausgewähltes Bild: Tesla-Website




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