Tesla Giga 4 Berlin Bau von den Umweltbehörden Brandenburgs genehmigt

von Eva Fox März 05, 2020

Tesla Giga 4 Berlin Construction Approved by The Environmental Agencies of Brandenburg

Die Fortschritte bei den Vorbereitungen für den Bau der Gigafactory 4 in der Nähe von Grünheide werden sichtbarer und bedeutender. Die Frist für den Einspruch gegen das Werk des amerikanischen Elektrofahrzeugherstellers Tesla in Grünheide bei Berlin läuft heute um Mitternacht ab. Zuvor konnten Bürger, Umweltverbände oder Bürgerinitiativen Projektdokumente überprüfen und Pläne kritisieren.

Die brandenburgischen Umweltbehörden befürworten den Bau der Gigafactory 4 und erheben keinen festen Anspruch auf Tesla. Der Business Insider berichtete, dass BUND, Nabu, Green League, NaturFreunde, SDW und VCD eine Erklärung abgegeben haben:

„Das geplante Tesla-Werk soll laut Landesregierung wichtige wirtschaftliche Impulse für Brandenburg und Berlin liefern. Solche Bau- und Infrastrukturprojekte werden von Umweltverbänden nicht grundlegend in Frage gestellt. “


Sie sind jedoch unzufrieden mit dem Planungsprozess, mit dem sich die Landesregierung befasst. Sie stellen fest, dass ein angemessener und transparenter Planungsprozess erforderlich ist, um die größtmögliche Anerkennung und Anerkennung in der Bevölkerung zu erreichen. Sie möchten auch, dass die Landesregierung mehr im Voraus informiert und den Bürgern eine stärkere Teilnahme ermöglicht.

Darüber hinaus haben Umweltverbände der Regierung Zweifel geäußert, weil:

  • den Bau einer weiteren Ein- und Ausfahrtautobahn (A10) und die damit verbundene Entwaldung;
  • L38-Erweiterungen auf der Projektwebsite;
  • Clearing im Rahmen von Ersatzmaßnahmen;
  • Bau einer Straße vom Bahnhof zur Autobahn (A10);
  • wasserrechtliche Verfahren.


„Diese Punkte zeigen, dass der Planungsprozess sehr verzögert ist und vor allem diese offenen Fragen beantwortet werden müssen“, sagte Axel Kruschat, Geschäftsführer von BUND Brandenburg. "Unsere Erklärung wurde ebenfalls in kurzer Zeit erstellt und erfordert eine sorgfältige Überarbeitung", sagte er.

Kruschat räumte ein, dass Umweltverbände zunächst interne Streitigkeiten beilegen mussten, weil einige ihrer Mitglieder das Gigafactory-Projekt grundsätzlich ablehnten.


QuelleGiga Berlin/ Twitter

Es ist anzumerken, dass der Ausbau der Infrastruktur eine Notwendigkeit ist, da geplant ist, dass etwa 12.000 Arbeiter in der Fabrik arbeiten werden. All dies wird dazu führen, dass in dieser Region die Bevölkerungsdichte zunehmen wird. Aus diesem Grund werden der Bau neuer Wohnungen, Straßen und die Umstrukturierung des öffentlichen Verkehrs notwendig sein. Die Präsenz der Tesla-Fabrik hier wird zur wirtschaftlichen Entwicklung nicht nur der nahe gelegenen Städte, sondern der gesamten Region führen.

Darüber hinaus wird das Vorhandensein eines großen Automobilwerks in der Region sicherlich dazu führen, dass Hersteller und Zulieferer einiger Teile ihr Geschäft in der Nähe ansiedeln möchten.

Wenn Tesla sein Werk rechtzeitig bauen kann, wird es der ganzen Welt zeigen, dass die Landesregierung in der Lage ist, die Geschäftsentwicklung in der Region schnell und effizient zu organisieren und zu fördern, was wiederum andere Unternehmen anzieht, ihre Werke hier zu bauen .

Dies erfordert zweifellos Verbesserungen der Infrastruktur, sodass alle Beteiligten einen Kompromiss finden müssen.

H / T.Caspar/ Twitter

Ausgewähltes Bild:Giga Berlin/ Twitter




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