Die Doppelverkleidungsfängerschiffe "Ms. Chief & Ms. Tree" von SpaceX kommen nach der Landung mit weichem Wasser nach Hause

Evelyn Arevalo von Evelyn Arevalo Dezember 18, 2019

SpaceX's twin fairing catcher ships "Ms. Chief & Ms. Tree" come home after soft water landing

Die Doppelverkleidungsfängerschiffe von SpaceX kommen nach der Landung mit weichem Wasser nach Hause

18. Dezember 2019.• Evelyn J. Arevalo

Ausgewählte Bildquelle: Kyle Montgomery / Über Twitter @Kyle_M_Photo 

SpaceX zielt darauf ab, ein Rückgewinnungssystem für Raumfahrzeuge zu entwickeln, mit dem die Raketen wiederverwendet werden können, da eine vollständig und schnell wiederverwendbare Rakete der Schlüssel ist, um die Herstellungs- und Betriebskosten erheblich zu senken. Um ihr Ziel zu erreichen, uns in eine Raumfahrt-Zivilisation zu verwandeln, ist ein Raumschiff, das genauso wiederverwendbar ist wie Autos und Flugzeuge, eine wichtige Notwendigkeit. Sie arbeiten aktiv an der Schaffung eines Raketenrückgewinnungssystems, um einige Raketenteile von Falcon 9 wieder auf die Erde zu bringen und wiederzuverwenden. Andere Raketenfirmen werfen ganze Flugzeuge weg oder erzeugen mehr Weltraummüll, wenn ihre Raketenteile im Orbit verbleiben. SpaceX arbeitet daran, dies in der Luft- und Raumfahrtindustrie zu ändern. Bisher haben sie hervorragende Arbeit bei der Entwicklung von Technologien für die Raketenrückgewinnung geleistet. Ingenieurteams haben bereits Raketen der Orbitalklasse entwickelt, die sowohl in Startrampen am Boden als auch auf autonomen Drohnenschiffen auf See vertikal aus dem Weltraum zurückkehren und landen können. Sie haben es 47 Mal geschafft, die erste Stufe der Rakete wiederherzustellen - eine Premiere in der Geschichte der Raketentechnik!

Jetzt will das Unternehmen ein weiteres Raketenteil zurückholen - die Verkleidung (a.k.a.: Nasenkegel), bei der es sich um den Nutzlastabschnitt einer Rakete handelt, die sich ganz oben befindet. Die Verkleidung öffnet sich zur Hälfte, um die Nutzlast in den Orbit zu bringen.

Bild der Verkleidung - Juni 2018

SpaceX hat ein System entwickelt, bei dem beide Verkleidungshälften kleine Lenkstrahlruder und Fallschirme haben, um weich in den Ozean zu landen. Um zu vermeiden, dass mehr Weltraummüll entsteht, bringen sie die Verkleidung zurück auf die Erde. SpaceX möchte diese wiederhergestellten Verkleidungen für zukünftige Missionen verwenden, da dieser Teil der Rakete 6 Millionen US-Dollar pro Mission einsparen kann, was ungefähr 10% der Gesamtkosten eines Starts entspricht.

 

Gestern, am 18. Dezember, startete SpaceX erfolgreich eine Falcon 9-Rakete, die den Kommunikationssatelliten JCSAT-18 / Kacific-1 von der Luftwaffenstation Cape Canaveral in Florida in die geostationäre Umlaufbahn brachte. Sie haben den zum dritten Mal geflogenen Raketenverstärker Falcon 9 erfolgreich geborgen, was bewies, dass ihre Technologie die Wiederverwendbarkeit ermöglicht. Sie versuchten auch, die Verkleidung mit zwei Zwillingsschiffen, Frau Tree und Frau Chief, wiederherzustellen.

Jedes Schiff ist mit vier Armen und einem dazwischen aufgereihten riesigen Netz ausgestattet, in dem die Verkleidungshälften landen können, wenn sie auf die Erde zurückfallen. Salzwasser ist extrem ätzend, daher ist es besser, die Verkleidungshälften trocken zu halten, als sie in den Ozean spritzen zu lassen.

Die Schiffe fingen diesmal nicht die Verkleidungshälften, sondern landeten mit ihren integrierten Fallschirmen weich im Meer.[Lesen Sie: SpaceX hebt den Kommunikationssatelliten JCSAT-18 / Kacific-1 in die Umlaufbahn ab]

Heute, am 19. Dezember, wurden die Verkleidungshälften geborgen und zusammen mit den beiden Bergungsschiffen nach Cape Canaveral zurückgebracht.

 

SpaceX war bereits zweimal erfolgreich bei der Wiederherstellung von Verkleidungen mit den Schiffen, sowohl im Juni als auch im August dieses Jahres. Sie haben sogar einmal in diesem Jahr eine Verkleidung während des Starlink-Starts des Unternehmens im November wiederverwendet.[Lesen Sie: SpaceX erfolgreicher Start von Falcon 9 Starlink]

 

 

Dies beweist, dass ihr Verkleidungssystem auf Schiffen tatsächlich funktionieren kann. Möglicherweise sind nur ein paar kleine Änderungen erforderlich.

 

 

 




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